Laufende Forschungsprojekte

Evidenzpraktiken technischer Sicherheit

Bearbeiter: Dr. Stefan Esselborn, Prof. Dr. Karin Zachmann

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Die Sprache der Biofakte. Semantik und Materialität hochtechnologisch kultivierter Pflanzen

Ziel des vom BMBF geförderten Forschungsverbundes Die Sprache der Biofakte ist es, am Beispiel hochtechnologisch kultivierter Pflanzen ein theoretisches und empirisches Gerüst für die Analyse und das Verständnis von Biofakten als sozio-technischen Objekten in modernen Gesellschaften zu erarbeiten. Damit soll sowohl eine vertiefte Reflexion auf Biofakte als auch ein besseres Verständnis aktueller Konflikte auf dem Agrar- und Ernährungssektor erreicht werden. Als interdisziplinärer Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Geschichte, Philosophie, Soziologie und dem Industrial Design umfasst der Forschungsverbund sechs Teilprojekte. Sie sind an der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität Braunschweig angesiedelt. Die Professur für Technikgeschichte nimmt die Koordination des Projekts federführend wahr.

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Teilprojekt: Wechselnde Objektsemantiken: Vom Hybridmais zum transgenen Mais

Das Projekt verknüpft technologische und soziale Umwelten in der Züchtungs- und Anbaugeschichte von Mais. Dabei ist der semantische und materielle Wandel der Maispflanze im Übergang zwischen verschiedenen Diskurs- und Handlungsfeldern (Labor und Feld), an unterschiedlichen Orten (Mexiko, USA, Europa) und im historischen Längsschnitt zentral.

Bearbeiterin: Dr. Franziska Torma

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Teilprojekt: Biofakte des Atomzeitalters: Strahlenbehandelte Organismen des Agrar- und Ernährungsbereich in Projekten der „Entwicklungshilfe“

Das Forschungsprojekt analysiert die Semantik und Materialität von strahlenbehandelten Organismen in Entwicklungshilfeprojekten beim Transfer aus der westlichen in die nichtwestliche Welt. Es wird zu zeigen sein, wie die Biofakte des Atomzeitalters zu Kristallisationskernen neuer Netzwerke wurden, die in konfliktreicher Interaktion bisher getrennte Aktanten (UN-Organisationen, Kernforscher, Landwirte, Kernreaktoren, etc.) in weit voneinander entfernten Weltregionen verknüpften und dabei unterschiedliche Vorstellungen über Technizität und Natürlichkeit zur Aufführung brachten.

Bearbeiter: Dr. Lukas Breitwieser, Prof. Dr. Karin Zachmann

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Erinnerungsfluten. Das Sturmhochwasser von 1962 im Gedächtnis der Stadt Hamburg

Das als „Große Flut“ im Gedächtnis verankerte Jahrhunderthochwasser von 1962 verkörpert einen Kristallisationspunkt Hamburger Identität. Das Forschungsprojekt folgt den Erinnerungspuren der Naturkatastrophe und lotet deren heuristisches Potenzial für die technik- und umwelthistorische Forschung aus.

Bearbeiter: Dr. Felix Mauch

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Technik der Moderne

Bearbeiter: Prof. Dr. Ulrich Wengenroth

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High-Tech-Ernährung im Zeitalter der (Hoch-)Moderne: Beiträge zu einer alimentären Technikgeschichte

Bearbeiterin: Prof. Dr. Karin Zachmann

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