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Vortrag Karena Kalmbach: "Die Natur als Zeuge. Von Wildpferden, Feuerwanzen, roten Tannen und anderen Akteuren der Tschernobyl-Debatte"

14.01.2019


Im Rahmen des gemeinsamen Oberseminars der Professur für Technikgeschichte und Forschungsinstituts des Deutschen Museums wird am 14.1. Karena Kalmbach einen Vortrag halten. Sie spricht zum Thema

"Die Natur als Zeuge. Von Wildpferden, Feuerwanzen, roten Tannen und anderen Akteuren der Tschernobyl-Debatte"

Karena Kalmbach ist Assistant Professor (Tenure Track) an der Technischen Universität Eindhoven. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit der Sozial, Kultur- und Umweltgeschichte der Technik. Zur Zeit forscht sie unter anderem in einem interdisziplinären Projekt zu "Fear and Technology". Besonders intensiv hat sie sich mit der Wahrnehmungs- und Erinnerungsgeschichte des Reaktorunfalls von Tschernobyl auseinandergesetzt. Ihre am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (EUI) enstandene Dissertation zum Thema "“Meanings of a Disaster: The Contested 'Truth' about Chernobyl. British and French Chernobyl Debates and the Transnationality of Arguments and Actors”, gewann 2015 den Buchpreis des International Committee for the History of Technology (ICOHTEC). Dr. Kalmbach ist Koordinatorin der Nuclear International Research Group (NIRG) und Mitbegründerin des "Nuclear HSS"-Netzwerks.